Multinationale Unternehmensgruppen benötigen für das Management des Verrechnungspreissystems Angemessenheitsbegründungen zur Gewinnverteilung.

Mit den GTP-Modellen der Angemessenheitsbegründung kann die Gewinnverteilung in der Unternehmensgruppe systematisch, schnell und effizient durchgeführt werden. Die vorhandenen, gebuchten Daten der nahestehenden Personen sind der Ausgangspunkt hierfür; weitere Daten und Informationen kommen hinzu. Regelmäßig lassen sich so alle einschlägigen Sachverhalte und Gewinnverteilungen einer Angemessenheitsbegründung im Sinne des Fremdvergleichsprinzips zuführen.

Dabei unterscheiden wir zwischen der schuldrechtlichen Verrechnungspreisbildung, also der betriebswirtschaftlichen Abbildung von Lieferungen und Leistungen, und der steuerrechtlich geforderten Verprobung (sog. OECD Verrechnungspreismethoden) entlang der Verrechnungspreismethoden, welche die OECD den Nationalstaaten und deren Finanzverwaltung für die Beurteilung von Verrechnungspreisen und/oder Gewinnverteilungen empfiehlt.

Die GTP® Modelle der Angemessenheitsanalyse statten wir mit den erforderlichen Fremdvergleichsinformationen aus; hierzu sind mehrere Datenbanksysteme und Benchmarkkonzepte im Einsatz. Fremdvergleiche beziehen sich beispielsweise auf Rentabilitäts- und Kostenkennzahlen, Lizenzkennzahlen, Zinssätze oder monetäre Preisinformationen. Auch anderen Relationen und Informationen können zum Einsatz kommen.

Ein wichtiger Bestandteil der GTP-Modelle zur Angemessenheitsbegründung ist die Funktions- und Risikotypisierung der jeweiligen Verprobungseinheit (= tested party).